Fachliche Klärung statt pauschaler Aussage
Estrich, Putz und Beton bringen erhebliche Feuchtemengen in ein Gebäude. Gleichzeitig dürfen Leckagen, Schlagregeneintritt oder mangelhafte Abdichtungsanschlüsse nicht vorschnell als normale Baufeuchte abgetan werden. Entscheidend sind Bauablauf, betroffene Materialien, Messverlauf und Schadenslage.
In Friedrichshafen und Friedrichshafen, Meckenbeuren, Tettnang, Markdorf und das nördliche Bodenseeufer umfasst der Gebäudebestand gründerzeitliche und industrielle Bestandsbauten, Nachkriegswohnungen, Einfamilienhäuser, moderne Wohnquartiere sowie Gebäude in unmittelbarer Seenähe. Baualter, Konstruktion, Modernisierungen und die konkrete Lage werden deshalb bei der Untersuchung berücksichtigt.
Warum die örtliche Situation mitbewertet wird
Friedrichshafen entwickelt Bestandsquartiere und neue Wohnlagen parallel. Das als Sanierungsgebiet festgelegte Zukunftsquartier Fallenbrunnen soll Gebäudesubstanz verbessern und neuen Wohnraum schaffen. In seenahen Lagen sind außerdem Wasserführung, Schlagregenschutz und dauerhaft funktionsfähige Anschlüsse besonders sorgfältig zu betrachten.
Was betrachtet wird
- ✓ Bauablauf, Trocknungszeiten und Lüftung
- ✓ Feuchteverteilung in Wand, Boden und Ausbau
- ✓ Dach-, Fassaden-, Fenster- und Abdichtungsanschlüsse
- ✓ Leitungen und mögliche Leckagen
- ✓ Risiken für Dämmstoffe, Holz und Innenausbau
Zusätzliche regionale Prüfpunkte
- ✓ Balkon-, Terrassen- und Fassadenanschlüsse
- ✓ Sockel und Keller in wassergeprägten Lagen
- ✓ Fensteranschlüsse bei Modernisierungen
- ✓ Bauabnahme in neuen Wohnquartieren
Warnsignale, die zeitnah geklärt werden sollten
- ! Schimmel vor Einzug oder Abnahme
- ! nasse Dämmung oder aufgequollene Platten
- ! wiederkehrende Feuchte nach Regen
- ! Ausbau auf erkennbar feuchten Untergründen
Was Sie bis zum Termin tun können
- 01Bauzustand und betroffene Räume fotografieren
- 02Bauzeiten und Trocknungsmaßnahmen zusammentragen
- 03vor dem Überdecken auffällige Bereiche prüfen lassen
- 04Messwerte mit Datum und Messverfahren sichern
Was Sie erhalten
Häufige Fragen
Ist Feuchtigkeit im Neubau normal?
Baufeuchte ist üblich, muss aber kontrolliert austrocknen. Lokale oder wiederkehrende Nässe kann auf einen zusätzlichen Schaden hinweisen.
Darf trotz hoher Feuchte weiter ausgebaut werden?
Das hängt von Baustoff, Folgeschicht und Messverfahren ab. Kritische Untergründe sollten vor dem Überdecken fachlich beurteilt werden.
Passende fachliche Informationen
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